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EINE PSYCHOANALYTISCHE STUDIE VON VERRAT UND VERGEBUNG IN DER HOFMEISTER VON LENZ UND DIE RӒUBER VON SCHILLER

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Topic Description

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KAPITEL EINS

1.1 EINLEITUNG

Johann Christoph Friedrich Schiller und Jakob Michael Reinhold Lenz sind bekannte Autoren in der Geschichte Deutschlands. Ihre Dramen Die  Rӓuber  und  Der  Hofmeister  sind im 18. Jahrhundert entstanden. Diese Epoche bezeichnet man als Sturm und Drang. Sie ist eine Epoche voller Emotionalität.  Die Hauptform der Dichtung in diesen Epoche ist das Drama. Dieses Drama hat Figuren, die habsüchtig und aggressiv sind. Sie suchen nach Rache. Die Merkmale der Literaturepoche sind; das Persönlichkeitsideal, das Verwerfen von Regeln, die Grundauffassung des Genies und das Ausdrucksstarke Sprache (pars.2). Lenz hat das Drama „Der Hofmeister“  oder „Vorteile der Privaterziehung“  benutzt, um die Liebesbeziehung eines Hofmeisters zu seiner Schülerin auf eine Katastrophe zu demonstrieren. Das Buch ist auch eine Kritik des deutschen Adels und des Bürgertums während des 18. Jahrhunderts.  Ein weiteres wichtiges Thema in diesem Drama ist sexuelle Triebe. Hier finden sich gegensätzliche Modelle wie  unmoralisches Draufgängertum der Männer, Verrat, Ehe und Kastration. Man sieht auch väterliche Liebe für seine Kinder und Vergebung.  Ӓhnliche Themen findet man auch in Friedrich Schillers Die Rӓuber. Das zentrale Thema des Dramas ist Recht und Gerechtigkeit. Durch das Drama und durch die Familie des alten Moor sehen wir auch Verrat und Vergebung. Die Dramen  zeigen das Verhalten von Menschen. Deshalb haben wir die beiden Dramen ausgewӓhlt. Wir  mӧchten  mit ihnen das pyschologische Studium des Verhaltens der Menschen untersuchen, durch den Gebrauch der Psychoanalyse von Sigmund Freud untersuchen, um die Konzipierung des Archetyps in den Dramen herauszuholen.

Wir teilen diese Arbeit in vier Kapitel ein. Kapitel eins führt den Leser an das Ziel der Forschung und beinhaltet die Zusammenfassung der Dramen. Kapitel zwei  beinhaltet den Literaturüberblick,  und den theoretischen Teil. Kapitel drei zeigt die Lösung der Problemstellung und wir schlieβen unsere Arbeit im vierten Kapitel mit der Schlussbermerkung ab.

1.2   PROBLEMSTELLUNG

Über das Verhalten des Menschen wird lange disputiert und immer gibt es die Frage nach der Persönlichkeit des Menschen. Fragen wie zum Beispiel, warum benimmt man sich wie er sich benimmt? Wegen der problematischen Natur des Menschen und seines Charakter, wird das Studium des Verhaltens des Menschen immer wieder in der Literatur vorkommen.

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit dem Geist, dem Verstand des Menschen auseinanderzusetzen. Er untersucht die Menschenseele oder den Geist die in regelmäβigem Kampf und unter Einfluss verschiedener instinktiven Trieben stehen, nämlich dem Es,  dem Ich und dem ÜberIch. Diese Arbeit erforscht auch wie die Figuren durch ihr bewuβtes und unbewuβtes Verhalten  ihre  Taten {Verrat} durch  Vergebung  zu  lösen versuchen.

1.3 ZIELSETZUNG

Diese Arbeit versucht die Theorie von der Persönlichkeit des Menschen, wie sie im Studium des Charakters und Verhaltens angewendet wird, anhand von literarischen Werken zu überprüfen. Wir benutzen zwei Dramen von zwei bekannten deutschen Autoren. J.M.R Lenzens „Der Hofmeister“ und Friedrich Schillers „Die Räuber“. Wir untersuchen  diese auch mit den Theorien der Psychoanalyse  von  Sigmund Freud und der Konzipierung des Archetyps  von Carl Gustav  Jung um zu zeigen, daβ  die Menschen zum  guten als  auch zu bösen Verhalten fähig sind. Unsere Arbeit untersucht auch wie das Modell der  Pysche  die Tat  der  Figuren in  den beiden  Dramen beeinflusst und wie diese Psyche sie zu  Verrat  und  Vergebung  gezwungen  hat. Wir erreichen dies durch das charakteristische Studium der Dramen  Der Hofmeister  und Die Räuber.

  1. Wir untersuchen das Es,  das  Ich  und  das Über-Ich  in  der  Pysche  der  Figuren.
  2. Wir untersuchen oder versuchen zu verstehen wie das Es, das  Ich  und  das Über-Ich  das Verhalten  der  Hauptfiguren  beeinflussen.

iii. Wir untersuchen ihren Beitrag zu Konflikt und die Ursache für den Verrat und die Vergebung in den Dramen.

  1. Am Ende werden wir  aus der Analyse der Dramen herausfinden, ob Freuds Psychoanalyse zum Studium menschlichen Verhaltens  passend oder nicht passend  ist und ob sie hilfreich ist oder nicht. Wir wollen verstehen, ob Verrat und Aggression dem Menschen angeboren sind und,  ob  Vergebung eine Lösung für die aggressive und verräterische Natur des  Menschen  ist.

1.4 VORAUSSETZUNG

Diese Untersuchung wird die zwei Dramen benutzen. Diese Arbeit wird dazu die Theorie von Freuds Pyschoanalyse nutzen und auf Verrat, Bosheit, Gewissensbisse, Frieden und Vergebung begrenzen und auch die Konzipierung des Archetyps von Carl G. Jung zu Rate ziehen.

1.5 METHODOLOGIE

Wir  werden  die psychoanalytische  Kritik  und die  Konzipierung des  Archetyps  zur  Analyse des Verhalten  von   Menschen in den Dramen Die Rӓuber und Der Hofmeister verwenden. Wir werden die psychoanalytische Theorie von Sigmund Freud und die Konzipierung des Archetyps von Carl Gustav Jung benutzen. Wir studieren das Verhalten der Hauptfiguren  in  den  Dramen  mit den drei Instanzen   der  Persӧnlichkeit;  das Es, das Ich  und das ÜberIch.

Mit der Konzipierung des Archetypes werden wir die verschiedene Symbole und ihre Interpretationen in den Dramen entdecken. Die Symbole haben wichtige Bedeutungen und ihre Darstellungen  in  den  Drama  beeinfluβen  wahrscheinlich das  Verhalten  der  Hauptfiguren.

 

1.6   BEGRIFFSABGRENZUNGEN

Der Verrat: Brockhaus Universal Lexikon definiert den Verrat als einen schweren  Treubruch, Preisgabe von Geheimnissen, Geschäftsgeheimnis, Hochverrat, Landesverrat, Spionage, Staatsgeheimnisse. Claudia   Reiche und Andrea Sick erläutern:

Der Verrat ist Revolte und Treue. Denn Verrat braucht das Gewissen, um verraten zu können selbst, wenn der Verräter sein Liebstes verrät, geschieht das allein der  Freiheit zuliebe. Er handelt stets siegreich. Der Verräter  kann alles Einengende hinter sich lassen. So kann er destruieren, was immer er  will, auch sich selbst.  Er kann Geheimnisse – eigene oder  Fremde ausplaudern und vergessen. So kann er immer wieder ganz neu beginnen, was  das  Vergessen  trainiert   und ewige   Jugend   praktiziert.    (Reiche und Sick, 2010)

Das  Wörterbuch  von  Macquarie (1991)  gibt eine Liste der Bedeutungen  des Begriffs  Verrat ,,The term to betray, including to deliver up to an enemy, to be disloyal or unfaithful, to deceive or mislead, and to disappoint the hopes or expectations of another.’’

Oxford Advanced Learner’s Dictionary definiert Verrat wie, the act of betraying somebody or something or the fact of being betrayed. Betray is to hurt somebody who trusts you, especially by not being loyal or faithful to him or she‘‘.

Die Vergebung

Vergeben, verzeihen und versöhnen befassen sich mit der Bereinigung gestörter Beziehungen. Der Mensch lebt stets in Beziehung. Sein Wohlbefinden hängt davon ab, ob das Bezogen sein mit dem Selbst-sein  übereinstimmt. Oxford Advanced Learner’s Dictionary definiert Vergebung wie:

The act of forgiving somebody; willingness to forgive somebody. To forgive is to stop feeling angry with somebody who has done something to harm, annoy or upset you:  to stop feeling angry with yourself.

Bei einer Störung, die durch Vergebung, Verzeihung oder Versöhnung behoben wird, handelt es sich um eine Beziehungsstörung, die durch eine bestimmte Form von Schuld hervorgerufen ist: jener, die nicht durch die Rückgabe eines geschuldeten Gegenstands beglichen werden kann.

1.7 BIOGRAPHIE DER AUTOREN

1.7 .1 Jakob Michael Reinhold Lenz  (1751 – 1792)

Jakob Michael Reinhold Lenz wurde am 12. Januar 1751 in Seßwegen, Livland als evangelischer Pfarrerssohn geboren. Er studierte Theologie in Königsberg, wo er vor allem die Vorlesungen Kants hörte. Von  1768-1770 studierte Lenz mit einem Stipendium zunӓchst in Dorpat, danach in Kӧnigsberg Theologie. Seine bekannte  Werke sind; Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung (1774), Der neue Menoza (1774), Pandaemonium Germanicum (1775), Die Soldaten (1776), Die Freunde machen den Philosophen (1776), Der Engländer (1776), Zerbin (1776), Der Waldbruder  (1776) und Der Landprediger (1777).

1.7.2 Johann Christoph Friedrich Schiller (1759-1805)

Johann Christoph Friedrich  Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach am Neckar  als Sohn eines Offiziers geboren. Schiller musste auf Befehl des Herzogs Carl August in die Militärakademie Hohe Karlsschule in Stuttgart eintreten und begann dort zunächst ein Rechtsstudium. Er lernte Johann Wolfgang von Goethe und Johann Gottfried herder in Weimar kennen. Gemeinsam sollten sie die Weimarer klassik prägen. 1775 wurde dann diese  Akademie in die Innenstadt Stuttgarts verlegt und Schiller wechselte sein Studienfach und begann sich der Medizin zu widmen.

Am  1. Mai 1805 traf Schiller zum letzten Mal Goethe, bevor er am 9. Mai an einer akuten Lungenentzündung  starb. Seine bekannteste Werke  sind Die Räuber (1782), Kabale und Liebe (1784), Don Karlos (1787), Wilhelm Tell (1804).

 

1.8   ZUSAMMENFASSUNG DER DRAMEN

1.8.1  Der Hofmeister  von   J.M.R  Lenz

 Der Hofmeister von Lenz ist eine Geschichte über einen Mann ,,Der Major’’ und seine Familie. Er liebte seine Kinder, ein Mӓdchen  mit dem  Namen ,,Gutschen’’ und  einen  Jungen, der ,,Leopold”  hieß. Der Major wollte das Beste  für  seine  Kinder, deshalb  hatte  er einen Hofmeister ,,Lӓuffer’’ beschӓftigt, um seine Kinder  alle Wissenschaften beizubringen.  Der Major forderte, daβ jeder Mann, der seiner Tochter zu Nahe kommt, ermordet werden musste, ohne  zu  wissen, daβ  seine  Tochter, die „sein Stolz“  war, schon einen  Freund  ,,Fritz’’ hat. Als Fritz in eine andere  Stadt  zog, verführte  Lӓuffer  Gutschen und  schlief  mit  ihr. Gutschen  hatte  ihren  Freund  Fritz  verraten.

1.8.2   Die Rӓuber  von  Friedrich Schiller

Es handelt sich um einen Familienkonflikt, der sich als gesellschaftlicher Konflikt entfaltet, und  von der Rivalität zweier Brüder, Karl und Franz von Moor. Der hässliche Franz war der zweitgeborene Sohn und hatte  sich  zeitlebens  ungeliebt gefühlt,  im  Gegensatz zu seinem Bruder Karl, der sich zum Studium in Leipzig aufhielt. Franz versuchte durch Intrigen seinen Bruder auszuspielen, um an das Erbe seines Vaters, des Grafen Maximilian von Moor, heranzukommen. ,,Der Alte Moor’’ hatte auch eine große Vaterliebe für seine zwei Sӧhne ,,Franz’’ und ,,Karl’’.  Franz Moor intrigierte gegen den von Natur und Vater bevorzugten Bruder Karl Moor, so dass dieser sich vom Vater verstoßen glaubte und einer Räuberbande anschloß, um vermeintliches gesellschaftliches Unrecht zu rächen.

Er tӓuschte  den Tod seines Bruders Karl vor, um Karls Liebe, Amalia, zu bekommen.  Spӓter versuchte Karl seine Familie wieder zusammenzubringen. Er, lieferte sich der  Justiz aus,  nachdem er  keine andere Lösung mehr sah.

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